Dummysport - Einsteiger

Vom Markieren, Einweisen und Suchen!

 

Wer die jagliche Apportierarbeit "nachahmen" und vielleicht sogar mal an einem "workingtest" teilnehmen möchte, ist hier genau richtig. Benötigt wird ein Hund, der gerne apportiert, und dann kann es auch schon los gehen!Der Dummysport hat (im Verlgeich zum "normalen Apportiertraininig") klare Regeln und sehr spezifische Aufgaben. Dieses Regelwerk rührt zum einen daher, dass der Dummysport von der jagdlichen Apportierarbeit abgeleitet ist. Nachdem der Jäger Wild geschossen hat, werden die Hunde zum Auffinden und Zurückbringen des Kleinwilds (i.d.R. Enten) benötigt. Der Aufgabenbereich erstreckt sich also auf Einsatzgebiete „nach dem Schuss“. Um nun junge Hunde für die Jagt zu trainieren, ohne ständig Wild benutzen zu müssen, und um bereits ausgebildete Hunde auch außerhalb der Jagdsaison auf ihrem Leistungsstand zu halten, entstand also in England die Dummyarbeit.
 Trainiert werden drei Kategorien:

Markieren - Das bedeutet, dass der Hund selbst gesehen („markiert“) hat, an welcher Stelle Dummys (vergleichbar mit einem Vogel nach dem Abschuss) zu Boden gegangen sind. Kurz darauf oder nach einer kurzen Wartezeit („memory“) wird der Hund nun auf ein oder mehrere bestimmte Dummys geschickt. Wichtig dabei: der Hund soll im Training lernen, sich Fallstellen sehr genau zu merken und in direkter Linie zum Dummy und zurück zu gehen.
 
Einweisen - Dies wird dann nötig, wenn der Hund keine Sicht auf das fallende Dummy hatte. In der Jagd ist es schließlich nicht selten der Fall, dass ein Abschuss außerhalb des Sichtbereiches des Hundes stattfindet. Nun ist genaue Kommunikation gefragt, da der Hundeführer nun seinen Hund auf das Dummy „einweisen“ muss. Dazu ist es erforderlich, dass der Hund auf ein „Voran“ immer so lange geradeaus läuft, bis er ein anderes Signal hört, sich dann präzise abstoppen lässt und auf Distanz in verschiedene Richtungen geschickt werden kann bis ein erlernter Suchenpfiff ertönt.
 
Verlorensuche - Nicht jedes geschossene Wild kann auch immer sofort nach dem Abschuss apportiert werden. So kann es also vorkommen, dass ein bestimmtes Areal erst im Nachhinein abgesucht werden kann. Auch dies lernen Hunde also im Dummykurs – eigenständig ein größeres sogenanntes Suchenfeld möglichst systematisch und schnell abzusuchen und mehrere Dummys zum Hundeführer zu bringen. Hier ist ganz im Gegenteil zum Einweisen auch die Eigenständigkeit des Hundes gefragt, zu entscheiden, wo und wie er sucht.

 

Spezielle Inhalte der Anfänger-Trainingsgruppe:

Es wird zu Beginn viel Wert auf den guten Aufbau der Markierfähigkeit (optisches Merken von Dummy-Fallstellen) des Hundes gelegt. Dabei variieren zunehmend Distanz, vergangene Zeit (erste memories) und Gelände. Der Mensch lernt dabei das korrekte Voran-Schicken des Hundes mit Handzeichen.

 

Relativ zügig wird als zweiter Aufgabenbereich die Freiverlorensuche eingeführt. Hierzu erlernt der Mensch die dritte mögliche Variation des Schickens, nämlich das „Such“ mit entsprechender Geste inklusive entsprechendem Suchenpfiff.

 

Erste einfache Kombinationsübungen, z.B. zwischen Markierung und Memory oder Markierung und Suche sind am Ende des Kurses bereits möglich.

 

Nebenbei werden insbesondere ein sauberes „Fuß gehen“, ein ruhiges Sitzen und Abwarten, die Impulskontrolle des Hundes sowie ein gutes Zutragen und Abgeben geschult. Als erste Vorübung zum späteren Einweisen auf sogenannte „blinds“ wird auch ein Sitz-/Stopp-Pfiff bereits im Nahbereich eingeführt, der später den Menschen befähigen soll, seinen Hund jederzeit auch auf Distanz zuverlässig abzustoppen.

 

All diese Inhalte werden über mehrere Monate aufgebaut und werden nicht in einem 5er-Terminblock abgedeckt!

Freitags (5x60 Min.) von 16.00 bis 17.00 Uhr in Köln-Lindenthal
Melden Sie sich gerne bei Interesse. Wir informieren Sie dann, wann der nächste Kurs beginnt.

Trainingstreffpunkt am Fort VI, Köln-Lindenthal

Teilnehmerzahl: 3-5 Hunde

95,00€ (5 x 60 Min) pro Hund

Trainerin: Annika

 

Bitte melden Sie sich telefonisch oder per Email an, danke!